Finanzen und Urlaub

Der Urlaub ist den Deutschen wichtig. Und für kaum etwas anderes sind sie so großzügig mit dem Geld. Allerdings versuchen sie auch, dabei zu sparen. Beispielsweise mit Frühbucherrabatten, günstigen Flugtickets und mehr.

Einige Tipps im Netz raten dazu, bei Inlandsflügen beispielsweise die Frühbucherrabatte in Anspruch zu nehmen, aber bei Auslandsflügen bis zu drei Wochen vor Reisebeginn zu warten. Denn dann sind diese Flüge am preiswertesten.

Aber nicht nur die Ausgaben wollen vor dem Urlaub geplant sein, sondern auch, was während der Abwesenheit mit dem Depot passiert. Denn dieses sollte „urlaubsfest“ gemacht werden. In der Hochsaison für Ferien, dem Sommer, ist regelmäßig mit Kurseinbrüchen an den Märkten zu rechnen. Weiß man, dass sich im Depot Papiere befinden, die recht riskant sind, sollte man diese eventuell noch verkaufen, bevor man für längere Zeit verreist. Auch Aktien, die keine guten Aussichten versprechen, aber gerade gestiegen sind, sollte man ruhig noch abstoßen und so ein wenig vom Gewinn mitnehmen.

Und auch der Kommunikation sollte man vor der Reise einen Blick gönnen. Denn telefonieren und das mobile Internet, welche zu Hause zum Alltag gehören, können große Löcher in die Kasse reisen. Zwar sind die Kosten nicht mehr so hoch, wie noch vor einiger Zeit, aber dennoch erheblich größer als zu Hause. Seit dem vorigen Sommer sind die Preise gesunken – Brüssel hatte sich zu Wort gemeldet und den astronomischen Summen ein Ende gesetzt. Bei manchen Anbietern lohnen sich sogenannte Auslandspakete, die dann im Großen und Ganzen wieder einen Komfort wie zu Hause bieten (Flatrate), wenn auch teurer.

Auch den täglichen Finanzgeschäften, wie bezahlen oder Geldabheben im Urlaub, sollte man noch seine Aufmerksamkeit schenken, wenn das Reiseland fest steht. Denn bevor die Ferien durch solche Dinge unnötig teuer werden, ist es besser, sich rechtzeitig zu erkundigen.

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