Neue Möglichkeiten für ein Girokonto

Die DKB bietet seit Neustem ein Girokonto an, welches man in nur 5 Minuteneröffnen kann und dies ganz ohne Unterschrift. Zwar ist es nach wie vor notwendig, dass ein Postident geschickt wird, denn die Identifizierung der Person ist nach wie vor das A und O der Kontoeröffnung. Aber eine Unterschrift ist nicht mehr nötig. Der online Antrag wird ausgefüllt und bearbeitet. Das gesamte Antragsprozedere wird damit entscheidend beschleunigt. Testberichte liegen noch keine vor, da das Verfahren ganz brandneu ist.

Außerdem wurde die Happy Hour Aktion bei der Postbank verlängert. Es gibt nach wie vor 100 Euro Startguthaben für Neukunden, die die Kontoeröffnung bis spätestens 14. Dezember vollzogen haben. In der KW 6 des neuen Jahres wird das Guthaben überwiesen.

Eine weitere Zinssenkung gibt es bei Wüstenrot, und zwar für das Tagesgeld. Nur noch ein dreiviertel Prozent gibt es, also weniger als die Hälfte der Teuerung.

Mehrfach wurde berichtet, dass es keine kostenlosen Girokonten mehr geben soll. Dem schließt sich nun die Deutsche Bank an, die nur noch das Girokonto für junge Leute kostenlos anbieten will. Monatliche Kontoführungsgebühren werden für alle anderen Kontoinhaber fällig. Experten machen sich Gedanken darüber, warum das fast schon zur Selbstverständlichkeit gewordene kostenlose Girokonto nun fast überall gestrichen wird. Es sieht fast so aus, als wollen die Banken sich bei ihren Kunden dafür rächen, dass sie zum einen gesetzlich festgelegt das Pfändungsschutzkonto ohne Zusatzgebühren anbieten müssen und zweitens die Höchstgrenze für die Dispozinsen in den Startlöchern steht.

Einzig noch freie Girokonten werden wohl die Direktbanken anbieten, die ohnehin in puncto Gebühren besser dastehen als die Kollegen von den Filialbanken.

 

Keine Kommentare mehr möglich.