Weiter fallende Guthabenzinsen – lohnt Münzensammeln als Alternative?

Auch weiterhin fallen die Zinsen, die Anleger auf ihre Guthaben zu erwarten haben. Die DKB senkt zum 1. Dezember ihre Zinsen für Girokonto und Kreditkarten-Guthaben. Dies wurde von der Bank am heutigen 15.November mitgeteilt.

Für die Kreditkarten sinken die Zinsen von 1,55% auf dann nur noch 1,3% p.a. Beim Internetkonto gibt es statt 0,5 % nur noch 0,2%.

Ob sich dagegen das Sammeln von Münzen noch lohnt, sei dahingestellt. Allerdings sind diejenigen, die die Münzen wegen ihrer Sammelleidenschaft kaufen durchaus erfreut über neue Stücke. Als Anlage dienen sie jedoch eher weniger, denn die Inflation lässt die Guthaben schmelzen. Wer sich an den Stücken erfreuen kann, für den kommen 2013 wieder Neue dazu. Die Reihe mit Grimms Märchen wird im kommenden Jahr fortgesetzt. Im März gibt es dann das Geldstück mit Schneewittchen. Die Reihe mit 10-Euro Gedenkmünzen soll 6-teilig werden.

Am 14.Juni 2012 erschien das erste Stück der Serien mit einem Doppelporträt der Gebrüder Grimm. Die Entwürfe stammen von Bastian Prillwitz aus Berlin. Auf der Seite der Wertzahl findet sich der Schriftzug „Bundesrepublik Deutschland“ und die Jahreszahl 2013. Das Prägezeichen „J“ für die Hamburger Münze ist ebenfalls zu sehen und die 12 Europasterne. Der glatte Rand enthält den Schriftzug „Spieglein, Spieglein an der Wand…“.
Es wird von der Münze zwei Qualitäten geben, von der eine mit der Prägung „Silber 625“ gekennzeichnet wird.

Ebenfalls 2012 wurde eine Münze ausgegeben, die einen Wert von 20 Euro anzeigt. Sie zeigt die Fichte und gehört zu einer Serie mit Namen „Deutscher Wald“. Erhältlich war diese Münze zum Preis von 207,05 Euro am Ausgabetag. Die Auflage enthielt 200.000 Stück.

Viele Anleger versuchen jetzt, durch Wertgegenstände ihr Geld zu sichern, da sie eine noch höhere Inflation erwarten und die Guthabenzinsen immer weiter fallen. Im Großen in Form von Immobilien wie im Kleinen in Form diverser Wertgegenstände wird dieser Entwicklung versucht zu entkommen. Auch der erhöhten Nachfrage an Edelmetallen liegt dies zu Grunde. Da Gold jederzeit als Zahlungsmittel eingesetzt werden kann, sind viele nun auf dieses Metall umgestiegen, welches sie dann in Tresoren oder Schließfächern lagern.

Wann mit einer Entspannung der Lage am Finanzmarkt zu rechnen ist, kann derzeit nicht vorhergesagt werden.

Bildquelle:© Lupo / PIXELIO

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