Wie kann man gewinnbringend anlegen?

Die sicheren Anlagen wie Tages- und Festgeld bringen derzeit geringe Gewinne. Aber auch Unternehmen legen ihr Geld an. Und das offenbar zu besseren Konditionen.

Was können Privatanleger davon lernen?
Seriöse Firmen lassen trotz guter Gewinnversprechen von riskanten Anlagen die Finger. Mittelständler nutzen verstärkt Derivate. Investments in Südamerika und Asien sind ebenfalls beliebt.

Dies kommt aber für Privatanleger nur bedingt in Betracht. Für sie sind eher die sicheren Anlagen geeignet, wie Bausparvertrag und Lebensversicherung, auch wenn hier die Gewinne immer kleiner werden.

Nur rund ein Viertel der Anleger nutzt Investmentfonds, obwohl diese nach Expertenmeinung durchaus zu empfehlen seien. Die meisten haben diese wegen der Altersabsicherung gekauft.

Negativ im Gespräch waren bei den Investmentfonds in den letzten Jahren vor allem die Gebühren. Daher wird von vielen nach wie vor ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto bevorzugt. Allerdings liegen die Zinsen momentan derart tief und dazu noch unter der Inflationsrate, dass der Wert des Geldes täglich abnimmt.
Eine Studie hat festgestellt, dass die meisten Befragten davon ausgegangen sind, dass ein Investmentfonds nur mit großen Beträgen bedient werden könne. Dass auch kleine Sparraten möglich sind, haben die meisten nicht gewusst.

Insgesamt hat die Bereitschaft zu sparen bei den Deutschen erheblich abgenommen. Auch das Geld dazu ist immer weniger vorhanden. Das bekommen natürlich auch die Anbieter solcher Anlagen zu spüren.

Während Anlagen wie die offenen Immobilienfonds weiter an Vertrauen verlieren, nachdem sie in der Finanzkrise viele Verluste brachten, haben die Immobilien an sich, vor allem die selbst genutzten, die Nase nach wie vor bei der Altersabsicherung vorn. Einen Defintionen finden Sie hier.
Tatsächlich kann der eigengenutzte Wohnraum besser vor Altersarmut schützen als jede andere Geldanlage. Wer im Alter nahezu kostenfrei wohnen kann, hat einen großen Teil des Einkommensausfalles bei der Rente schon wieder ausgeglichen. Voraussetzung dafür ist, dass die Finanzierung des Wohnhauses bereits abgeschlossen ist, und nicht mehr bedient werden muss. Daraus ist wiederum ersichtlich, dass ein gewisses Alter nicht überschritten werden sollte, wenn man sich in ein solches Vorhaben stürzt.

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